Alle zwei Wochen und das seit fast 4 Jahren, findet unser Spielenachmittag statt.

Die Frage unserer Mitspieler vor einem Jahr war, ob wir uns nicht auch zweimal jährlich zum gemütlichen Kaffeetrinken treffen können. Wir, Marion Meißner und ich, Brigitte Battling, von der kfd Herz-Jesu Essen-Burgaltendorf überlegten nicht lange. Nun fand im Mai unser 2. Kaffeetrinken außerhalb der Spielenachmittage, statt. Schön gedeckte Tische, selbstgebackener Kuchen, Lieder und Geschichten und anschließend eine leckere Erdbeerbowle rundeten den Nachmittag ab. Alle Anwesenden verließen beschwingt nach 2 1/2 Stunden unser Gemeindeheim.
 

110 Jahre kfd in Burgaltendorf

Mutig und entschlossen gründeten Frauen der noch jungen Pfarrei Herz Jesu am 19.2. 1907 den Mütterverein, und am gleichen Tag traten 169 Frauen ein. Drei Monate später kamen weitere 99 Frauen hinzu. Die erste Vorsitzende war Frau Siepmann.
Vieles ist geschehen in diesen 110 Jahren. Zwei fürchterliche Kriege haben tiefe Wunden in Europa geschlagen, deren Nachwirkungen wir noch miterlebt haben z.B. den Bau der Mauer, die Teilung Deutschlands und Europas. Glücklicherweise wurde das alles gewaltlos überwunden.
Wie hat sich das Frauenbild in dieser Zeit verändert?
In alten Ausgaben von „Frau und Mutter“ ( 1910-1912) heißt es noch : „Der natürliche Beruf der Frau ist der Haushalt“ und „Die beste Vorbereitung darauf sei der Dienstbotenberuf, da man dort etwas Tüchtiges lerne.“
In unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr nachvollziehbar. Junge Frauen stehen im Berufsleben, studieren, nehmen Führungspositionen ein, „ stehen ihre Frau.“
Und in der Kirche? Heute bereiten Frauen Kinder und Jugendliche auf die Erste Heilige Kommunion bzw die Firmung vor, sind Kommunionhelferinnen, Pfarr-und Gemeindereferentinnen geistliche Begleiterinnen in kfd Gruppen, Mädchen sind Messdienerinnen.
Heute gehören zu unserer Gemeinschaft  450 Mitglieder. Wer heute der kfd beitritt, tut es aus Überzeugung und wird nicht mehr von der Mutter oder Schwiegermutter nach der Hochzeit angemeldet.
Mit unseren religiösen und kreativen Angeboten wollen wir alle Frauen in Burgaltendorf ansprechen. Einmal im Monat feiern wir unsere Gemeinschaftsmesse, laden zum Bibellesen und zu Einkehrtagen ein. Mit unsern evangelischen Schwestern der Jesus-lebt- Kirche gestalten wir gemeinsam den Weltgebetstag, feiern ökumenische und Erntedankgottesdienste.
Zum Jahresfest, der Adventfeier, zu den Ausflügen und den Spielenachmittagen ist uns jede Frau willkommen.
In unserer Gemeinschaft erleben wir Zusammengehörigkeit in unserem Glauben und möchten Frauen ermuntern, zu uns zu kommen.
Unsere Festmesse anlässlich des Jubiläums werden wir am 7.Mai feiern mit anschließendem Empfang im Gemeindeheim.


kfd Festmesse 100 Jahre
kfd Festmesse 100 Jahre
kfd Festmesse 100 Jahre
kfd Mitarbeiterinnen Ausflug 1989
kfd Vorstand 1984
kfd Mitarbeiterinnen 1982
kfd Ausflug Marienthal

Die kfd Herz Jesu Essen Burgaltendorf hat einen neuen Vorstand gewählt:

Ins Vorstandsteam wurden gewählt : Frau Gabriele Eisel, Frau Inge Scheele, Frau Christel Mader, Frau Gisela Schwolow
Ins Kassiererinnenteam wurden gewählt : Frau Christa Scholz, Frau Brigitte Neumann, Frau Monika Lehnard
Als Schriftführerin wurde gewählt: Frau Ursula Sellmann
Zur Geistlichen Begleiterin wurde gewählt : Frau Josefine Turnwald
Präses der kfd : Herr Pastor Neikes

31.03.2016

Frauenkreuzweg und Ostergang der kfd der Herz Jesu Gemeinde Essen Burgaltendorf

Als kfd der Herz Jesu Gemeinde Essen- Burgaltendorf ist es den Frauen ein Anliegen, das Gemeindeleben mitzugestalten-und zu tragen. Neben den Gemeinschaftsmessen, Einkehrtagen und dem alljährlichen Weltgebetstag sind es vor allem der Frauenkreuzweg in der Karwoche und der Ostergang nach den Osterfeierlichkeiten, die vermehrt die Frauen der Gemeinde ansprechen.
Der Frauenkreuzweg, den etwa 50 Frauen mitgingen ,stand unter dem Thema: Durch Deine Wunden sind wir geheilt.
An den sechs Stationen ging es um die Themen:
Unschuldig verurteilt- auch heute noch; Mütterleiden, wenn ihre Kinder leiden; Nähe schenken kann Schmerzen lindern; manche kann ihre schwere Last kaum (er)tragen und droht zu zerbrechen; Verletzung der Menschenwürde- auch heute noch; durch Deine Wunden sind wir geheilt.
Als Symbol für diese Wunden, die durch Jesu Tod und Auferstehung heilen, erhielt jede Frau am Ausgang eine rote Perle.
Bei dem Ostergang, in Anlehnung an den Emmausgang, einem Brauch aus Bayern, wurde an fünf Stationen sowohl in als auch außerhalb der Kirche anhand von Ausschnitten aus den vier Evangelien die Auferstehungsgeschichte noch einmal verlebendigt gemacht.
Es waren Frauen, die sich frühmorgens auf den Weg machten, um den Leichnam Jesu zu salben, um ihm diesen Liebesdienst zu erweisen. Aufgrund der Eile, der Nähe zum Sabbat, war dies am Todestag Jesu nicht mehr möglich gewesen.
Schweigend über die eigene Bereitschaft nachdenkend anderen zu helfen und zu unterstützen, wurde die nächste Station aufgesucht.
Das Problem der Frauen war der Stein, der vor die Grabstelle gewälzt worden war. Wer sollte ihn zur Seite rollen? Steine, das Thema der dritten Station, große oder kleine, spitze oder scharfe, die verletzen, liegen auch auf unseren Wegen. Manch großer Stein versperrt die Sicht, behindert ein Weiterkommen. Manchmal hilft ein Perspektivwechsel, um doch noch einen Durchgang zu finden.
Über Steine auf den eigenen Lebenswegen- jede Frau hatte einen in die Hand gelegt bekommen- tauschten sich die Frauen auf dem Weg zu nächsten Station aus.
Es waren Frauen, denen die frohe Botschaft der Auferstehung- das Thema der vierten Station- als erste verkündet wurde. Aber niemand glaubte ihnen. Was sie erzählten wurde als Geschwätz hingestellt. Das Wort und der Wert einer Frau galten damals nichts.
Ein solches Verhalten würde man heute diskriminierend nennen. Über moderne Diskriminierungen dachten die Frauen auf dem Weg zurück zur Kirche nach. An der Osterkerze entzündete dort jede Frau eine Opferkerze und betete leise für ihr besonderes Anliegen. Anschließend wurden die Kerzen in einer Lichterprozession zur Pieta gebracht.
Zum Abschluss erhielt jede Frau ein kleines Tütchen Senfkörner mit dem Wunsch: „ Möge der österliche Glaube und die österliche Hoffnung, Zuversicht und Gottvertrauen in euch wachsen und so groß werden wie der Baum, der aus diesem kleinen Senfkorn erwächst.“

04.03.2016

Mit der kfd immer vorne weg

Um wichtige Tipps und Hilfen rund ums Auto ging es beim Pannenhilfekurs, den die kfd der Herz Jesu Gemeinde in Essen – Burgaltendorf angeboten hatte.
Zwölf interessierte Frauen hatten daran teilgenommen und wurden in der Autowerkstatt HTE Autoservice in Essen von den Meistern Herrn Glettenberg und Herrn Lehnard freundlich empfangen.
Welcher Reifen zu welcher Jahreszeit, was kann ich tun, wenn ein Reifen platzt, welche Flüssigkeiten im Auto kann ich selber überprüfen, wie oft muss der Filter der Klimaanlage ausgewechselt werden, waren nur einige Themen, über die Herr Lehnard und Herr Glettenberg sprachen und die Fragen der Fauen beantworteten.
Gestärkt durch ein Frühstück, das Frau Lehnard zubereitet hatte, ging es zum praktischen Teil der Veranstaltung. Beim Reifenwechsel war schon Muskelkraft gefragt, während die Überprüfung des Ölstandes, die Reifendruckmessung und das Auffüllen der Scheibenwaschanlage leicht von der Hand gingen. Anschließend wurde den Frauen noch gezeigt, wie und wo ein Starthilfekabel angeklemmt werden muss.
Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, von der jede Frau der Frauen wertvolle Tipps rund ums Auto mit nach Hause nehmen konnte.
Es war  Herrn Glettenberg und Herrn Lehnard eine Herzensangelegenheit den Kurs kostenlos anzubieten, es wurde lediglich um eine Spende für ein soziales Projekt gebeten.

16.10.2015

kfd Ausflug nach Raesfeld

der Tag begann grau und regnerisch. Aber wie immer, wenn Engel reisen, lachte uns die Sonne, als wir am frühen Nachmittag in Raesfeld ankamen.40 Frauen lauschten gespannt der Geschichte der Ritter von Velen und Raesfeld auf dem Wasserschloss. Anschließend genossen wir Kaffee und Kuchen im Flair tausendjähriger Geschichte. Im Schatten der Silvesterkirche in Raesfeld –Erle liegt die kleine Kornbrennerei Böckenhoff. Uns wurde über Herstellung und Qualitätsmerkmale von edlem Korn erzählt. Natürlich kosteten wir auch einige der wirklich leckeren Schnäpschen bzw der Likörchen. Danach  besuchten wir die über 1000jährige Femeiche, bei der im MA das Femgericht tagte. Gegen 18:30 ging es dann wieder zurück nach Burgaltendorf. Schön war`s !!!!!!


Ja, heut halb eins war es so weit,
wir fuhren nach Raesfeld, alles liebe, nette Leut.
Das Schloss und die Kirche, man erzählte uns viel
nach gut einer Stunde, da waren wir am Ziel.
Kaffee und Kuchen, die schmeckte uns fein,
wir gingen spazieren im hellen Sonnenschein.
Dann fuhr uns der Thomas inne Schnapsbrennerei
bei leckerem Körnchen ging die Zeit schnell vorbei.
Wir schenkten einander ein klein wenig Zeit
dafür danken wir allen, es hat uns gefreut.
Bleibt gesund und munter, dann sehn wir uns auch
bald wieder im Advent, ja, so ist es der Brauch
 

21.09.2015

Ausflug der neuen Mitglieder der kfd

Am 4.9.15 fand eine Schifffahrt auf dem Baldeneysee mit neuen Mitgliedern und ihren Werberinnen des Diözesanverbands Essen statt.
Daran nahmen auch einige neue Mitglieder und ihre Werberinnen der kfd Herz-Jesu Essen-Burgaltendorf teil.
Nach Kaffee und Kuchen gab es ein Interview mit Frau Vielhaus vom Bundesverband und einige Sketche. Die Gespräche miteinander kamen natürlich auch nicht zu kurz.
 

Ausflug der kfd nach Limburg

Die kfd Burgaltendorf startete am 28.5.2015 zu ihrem Jahresausflug nach Limburg an der Lahn. 50 Frauen fuhren bei leichtem Nieselregen ab und tatsächlich der Sonne entgegen. Unterwegs gab es während einer Pause Kaffee, Sekt und `nen leckeren „ Maikäfer“.
Angekommen, genossen wir dann den Gang durch den mittelalterlichen Stadtkern mit den wunderschönen Fachwerkhäusern. Anstrengend – aber schön! Wir hatten Spaß beim Shoppen und konnten sogar unser Mittagessen im Freien einnehmen. Andere saßen in einem der gemütlichen Restaurants.
Egal, wo man sich in Limburg befindet, es ist der Dom, der den Blick einfängt.
Bei einer einstündigen Führung in zwei Gruppen wurden uns Geschichte und Kunst des Georg-Doms vermittelt.
Nach Kaffee und Kuchen- z.B. im ältesten Cafe der Stadt Limburg- war es Zeit für die Heimreise. Diese verlief ohne Stau, so dass wir pünktlich zu Hause ankamen.
Fazit : Wir erlebten Limburg als eine Domstadt mi Herz. Für viele Teilnehmer war es sicher ein erlebnisreicher Tag.

noch ein kleines Gedicht:

Ausflug nach Limburg
Auf der Melodie: ein Vogel wollte Hochzeit machen

Die kfd, ja, das war schön,
hat heut` sich Limburg angesehn.

Bei Sonnenschein, das war famos,
der Trip durch`s  Städtchen ging bald los.

Das Essen gut, grad wie zu Haus,
sogar `ne echte „Limburg-Maus.“

Die Schälchen, rot und gelb und blau,
ja erst mit Schal bist du `ne Frau.

Und Gummibärchen rund und bunt,
die passten wohl in jeden Mund.

Uns schmeckten Kuchen und Kaffee,
so kennt man uns, die kfd.

Wir sagen Dank, auf Wiedersehn,
es war mit euch ganz wunderschön.

Und wenn ihr wollt, im nächsten Jahr,
fahrn wir vielleicht………nach Afrika.