Herz Jesu und St. Johann Baptist in Ennepetal stellen sich vor:

Seitenansicht Herz Jesu
Innenansicht -Mittelgang- Herz Jesu
Altarraum Herz Jesu
Notkirche Herz Jesu aus dem Jahr 1904
Kirchenplanung Herz Jesu in den 1950er Jahren
Außenansicht St. Johann Baptist
Innenansicht -Mittelgang- St. Johann Baptist
Deckengemälde -gestaltet von El Shalom Wieberneit- St. Johann Baptist
Altarraum St. Johann Baptist

Die katholische Gemeinde Herz Jesu Ennepetal ist Teil der Propstei St. Marien, Schwelm, und besteht aus den Kirchen Herz Jesu in Ennepetal-Milspe sowie St. Johann Baptist in Ennepetal-Voerde.

Historisches und Histörchen zu Herz Jesu:
Am 13. März 1904 wurde zum ersten Mal in der Kirche Herz Jesu, damals noch in der Gemeinde Milspe, in einer Notkirche eine heilige Messe gefeiert. Die Übergangszeit mit dem Feiern von heiligen Messen in einem Wirtssaal an der Rahlenbecke ging damit nach 15 Jahren zu Ende.
Der Ersatz dieser Notkirche, die im Jahre 1903 in Langendreer (heute Bochum) abgebaut und als Übergangskirche in Milspe wieder aufgebaut wurde, verzögerte sich durch die beiden Weltkriege bis zur Weihe der neu gebauten und heute sichtbaren Kirche an der Kirchstraße am 31. März 1962.
Baupläne aus den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zeigen, mit welchen Erwartungen und Hoffnungen die Baumeister und die Kirchen in die Zukunft sahen. Wären die Baupläne verwirklicht worden, könnten diese Kirchen heute überhaupt nicht mehr unterhalten werden ....

Die Kirche St. Johann Baptist, Ennepetal-Voerde

Am 27. April 1907 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau der Kirche. Am 14. August desselben Jahres erfolgte die Grundsteinlegung. Schon ein Jahr später, am 12. April 1908, konnte die Kirche, die im Stile einer neuromanischen Basilika mit Natursandstein gebaut wurde, feierlich geweiht werden.
In den Jahren 1962 bis 1964 ließ der damalige Pfarrer Wilhelm Hörscher die Kirche in ihrem jetzigen Zustand umbauen. Der Chorraum, das Pfarrheim, die Sakristei mit ihren Nebenräumen wurden angebaut. Viele Gemeindemitglieder halfen bei dem Umbau tatkräftig mit.
1988 wurde die Kirche von dem Künstler El Shalom Wieberneit aus Ennepetal ausgemalt. In Bildern sind sechs fortlaufende Themen aus dem alten und neuen Testament dargestellt, die die einzelnen Deckengewölbe - von den Säulenbögen unterbrochen - zieren.
Das Geläut der Kirche St. Johann Baptist besteht aus fünf Glocken, die aus Spendengeldern finanziert wurden. Vier Glocken sind im Südturm untergebracht und die größte, die Christusglocke, im Nordturm.
Der Schutzpatron der Kirche ist Johannes der Täufer. Das Johanneswerk sorgt sich als Förderverein um den Bestand der Kirche.