Tipps für die Gruppenarbeit

Mit dem Studium steigt die Notwendigkeit, Gruppenarbeit zu leisten und Ergebnisse in Form von Arbeiten oder Projekten abzuliefern. Erfahrungen auf diesem Gebiet können sich als frustrierend und aufreibend erweisen. Allein die Organisation der Gruppe, Terminfindung und zuverlässige Teilnahme an gemeinsamen Treffen über einen längeren Zeitraum können eine Herausforderung sein. Je nach Persönlichkeit arbeiten manche Studierende am besten unter Zeitdruck, für andere ist das hingegen ein Alptraum. Je nachdem, wie der Arbeitsprozess in der Gruppe fortschreitet, können Frust, Druck und Enttäuschung entstehen und das Verhalten negativ beeinflussen. Manche Gruppenteilnehmer zeigen wenig Engagement, wenn sie überfordert oder unterfordert sind, was nach außen als soziales Faulenzen wahrgenommen wird. Bei anderen entsteht das Gefühl, allein gelassen zu werden, vieles selbst machen zu müssen.

Anbei zu Beginn des Semesters einige Tipps, um die Gruppenarbeit zu einem positiven Erlebnis zu machen:

  1. Suche deine Gruppenmitglieder nicht nur nach Sympathie sondern auch nach Motivation aus.
  2. Lerne deine Arbeitsgruppe kennen, formuliere deine Wünsche und Erwartungen für die gemeinsame Arbeit.Zeige Interesse an deinen Gruppenmitgliedern.
  3. Vergleiche dein Verständnis des Ziels mit anderen Gruppenmitgliedern. Das gemeinsame Ziel soll allen klar sein.
  4. Sorge mit dafür, dass Aufgaben klar verteilt und zeitlich und inhaltlich überprüfbar sind.
  5. Bringe deine Talente, Ressourcen und dein Spezialwissen ein, scheue dich jedoch nicht, Neues dazuzulernen oder zu erkunden.
  6. Arbeite sowohl einzeln als auch in der Gruppe. Einzelarbeit ersetzt nicht gemeinsames Abwägen und Zusammenführen.
  7. Sorge dafür, dass jedes gemeinsame Treffen mit einem positiven Ergebnis abschließt. Das erhöht Motivation und Freude auf das nächste Treffen.
  8. Bringe Offenheit und Bereitschaft Probleme auf der Beziehungsebene anzusprechen. Konflikte gehören zum Leben. Nimm dir nicht die Chance, an den Konflikten und ihrer Lösung zu wachsen.
  9. Scheue dich nicht, mit Studierenden aus verschiedenen Kulturen zu arbeiten. Das ist bereichernd und bringt interkulturelle Kompetenz mit sich, eine Fähigkeit, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist.