Besuch im Hundertwasserhaus Essen

Am 20. 09. 2017 besuchten die Mitarbeiter/innen der Caritasgruppe Herz Jesu das Ronald McDonald Haus im Grugapark.
Dieses Gebäude ist ein wunderschönes Haus voller ungewöhnlicher Gestaltungselemente und liebevoller Kleinigkeiten. Alles Eckige ist aus dem Haus verbannt.
Die Natur in ihrer Vielfalt hat sich der Künstler Friedensreich, Regentag. Dunkelbunt Hundertwasser, geborener Friedrich Stowasser, zum Vorbild genommen. Daher dürfen Bäume und Sträucher aus den Fenstern wachsen. Das tut der Wohnqualität jedoch keinen Abbruch, vielmehr sind die Zimmer großzügig und geschmackvoll eingerichtet. 17 Appartements stehen zur Verfügung. Daneben gibt es Gemeinschafts-
räume wie die Gemeinschaftsküche, in der jede Familie ihren eigenen Kühlschrank und Vorratsschrank hat, die Bibliothek, den Besprechungsraum und das Spielzimmer.
Der grüne Innenhof mit dem Brunnen lädt zum Entspannen in der Natur ein und direkt nebenan befindet sich der große Garten, die Gruga. All diese wohlüberlegten Gegebenheiten dienen nur einem Zweck: Eltern von schwerkranken Kindern ein Zuhause auf Zeit zu bieten. Die Medizin weiß, Nähe hilft heilen. Deshalb können die Eltern und Geschwister von kranken Kindern, die im Klinikum nebenan behandelt werden, in diesem freundlichen Haus wohnen, um Ruhe und Entspannung zu finden und trotzdem nah bei ihren Kindern zu sein. Zum Glück gibt es viele Ehrenamler, die in dem Haus tätig sind, insgesamt 75. Das Haus finanziert  sich durch Spenden und Krankenkassenbeiträge. Ein großartiger Unterstützer ist der ehemalige Boxer Henry Maske, der sich in Essen für die Ronald McDonald  Kinderhilfe einsetzt.
Wir Besucher waren begeistert und beeindruckt. Gerne hätten auch wir dort gewohnt, aber ohne den traurigen Anlass, ein krankes Kind zu haben.

Seniorenausflug zum Baldeneysee

Eine Seefahrt, die ist lustig oder Wenn Engel reisen, lacht der Himmel

Als ich am 24. Juli 2017 morgens wach wurde, hörte ich schon den Regen gegen die Fensterscheiben trommeln. „So ein Pech!“ dachte ich, denn heute sollte unsere Schifffahrt auf dem Baldeneysee stattfinden. Aber offensichtlich waren alle Senioren die reinsten Engel, denn ab der Mittagszeit kam die Sonne heraus und blieb uns bis zum Abend treu.
Pünktlich um 14:15 Uhr starteten wir mit dem Bus zur Anlegestelle Hügel. Unser Schiff  Stadt Essen, das behindertengerecht eingerichtet war, empfing uns mit freundlichem Personal und gedeckten Tischen. Erdbeer-, Käse- oder Apfelkuchen standen zur Auswahl.Wir ließen uns Kaffee und Kuchen schmecken. Kaum hatten wir Platz genommen, begrüßte uns Frau Bauer mit fröhlichen Melodien auf ihrem Akkordeon. Und sobald wir den Mund frei hatten, wurde auch tüchtig mitgesungen. Seemannslieder und Fahrtenlieder wechselten sich ab. Es war eine Bombenstimmung, die zum Schunkeln und sogar zum Tanzen anregte. Nach 2 Stunden verließen wir unser Schiff.
 Wieder holten uns Busse zum Abendessen ab, das wir im Lokal  Schwarze Lene bestellt hatten. Alle bewunderten den herrlichen Ausblick, den man von hier oben auf den Baldeneysee hat.Im Restaurant erhielt jeder das Essen seiner Wahl und ließ es sich schmecken. Satt, zufrieden und glücklich kamen wir nach 20:00 Uhr wieder in Burgaltendorf an. „ Das war ein schöner Tag!“ hörte man überall. Noch am nächsten Morgen wurde ich beim Einkaufen von einer Teilnehmerin angesprochen: „Danke! Ich habe mich so gefreut! Ich singe so gerne.“

Alten- und Krankentag in Herz Jesu am 30. Mai 2017

 

Im Mittelpunkt des Alten- und Krankentages am Ende des Monats Mai stand die Gottesmutter Maria. Auf den Bänken in der Kirche wartete auf jeden Besucher eine Karte mit dem Bild der Madonna von Stiepel und einem Mariengebet im Innenteil. Während der Messfeier, die vom Kirchenchor feierlich mitgestaltet wurde, zelebrierten Pastor Neikes und Pater Georg die Krankensalbung. Im Anschluss an die Messe waren alle zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindeheim eingeladen.Auf den Tischen waren duftige blaue Tücher drapiert und Pfingstrosen aus den Gärten der Caritasfrauen ergänzten den tollen Eindruck. Genauso toll war auch die Auswahl an selbstgebackenen Torten und Kuchen. Wie jedes Jahr freuten sich die älteren Damen und Herren auf ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten. Nach einem ausgiebigen Schmaus und Geplauder wurden hilfsbedürftige Menschen von Caritasmitarbeiterinnen und Pflegedienst wieder nach Hause gebracht. Auch einige Bewohner des Franz Sales-Hauses fuhren mit strahlenden Gesichtern zurück. Allen Helferinnen und Helfern ein großes Dankeschön.

Nachweihnachtliche Feier

Akkordeonspielerin-und-Moderatorin

Lichtertanz

Die mitwirkenden Caritasmitarbeiterinnen

Krippenspiel

Zuschauer beim Krippenspiel

Teilnehmer beim Singen

Teilnehmer beim Kaffeetrinken

schön gedeckte Tische

 

Seniorennachmittag zum Ausklang der Weihnachtszeit
Am 5. Januar 2017 waren die Senioren der Herz Jesu-Gemeinde zum „Nachweihnachtlichen Nachmittag“ eingeladen. Kaffee und Kuchen warteten schon auf die Gäste, die in großer Zahl erschienen. Noch einmal wurden die vertrauten Weihnachtslieder gesungen, begleitet vom Akkordeon. Besinnliche Gedichte vertieften die Gedanken zum Weihnachtsfest.In einer Szenischen Lesung wurde das Weihnachtsgeschehen lebendig. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritasgruppe trugen als Hirten, als Bewohner von Betlehem, als Maria und Josef oder als Vorleser dazu bei, die Geschichte vom kleinen Hirten und dem großen Räuber darzustellen. Den Abschluss der Feier bildete der Lichtertanz der kfd-Tanzgruppe. Mit guten Gedanken zum neuen Jahr endete die Veranstaltung.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei für den tollen Einsatz herzlich gedankt.