Katholische Pfarrgemeinde
St.Hubertus und Raphael
Essen-Bergerhausen

 

BLICKKONTAKT
Sommer 2007

 

 

Nr. 9

 

 


Vorwort:

Liebe Leserin, lieber Leser des Blickkontaktes!

Oft hat man den Eindruck, dass sich die Welt hier und da immer schnel-ler dreht. Ereignisse wechseln einander nicht ab, sie überschlagen sich manchmal.
So ist uns in diesen Tagen die Entscheidung des Bischofs zugekommen, der die rechtliche Errichtung der zukünftigen Pfarrei St. Lambertus auf den 1. Februar 2008 festgelegt hat. Zu diesem Zeitpunkt werden die jet-zigen Pfarreien St. Ludgerus und Martin, St. Andreas, St. Theresia und St. Hubertus und Raphael aufgelöst und in die bestehende Pfarrei St. Lambertus eingegliedert. Als Auswirkung für uns alle ist die Auflö-sung der einzelnen Kirchenvorstände zu nennen, die für die Übergangszeit durch den KV St. Lambertus ‚vertreten’ werden.

Zum Stand des Mehrgenerationen-Wohnen St. Raphael kann noch nichts Konkretes gesagt werden. Durch die Entscheidung des Bischofs ist aber der Zeitpunkt klar, ab dem keine Gelder mehr für die Kirche St. Raphael an uns ausgeschüttet werden. Deshalb haben wir uns gegen viele Wider-stände frühzeitig um Alternativen gekümmert (obgleich es keine Alternative für einen Kirchenraum geben kann!).
Ausschlaggebend dafür war für mich der immer weiter rückschreitende Gottesdienstteilnehmerkreis. So sank die Zahl der Gottesdienst-teilnehmer in der Vorabendmesse St. Raphael nicht selten unter 40 Per-sonen. Dies ist leider nicht nur in St. Raphael wahrzunehmen, sondern in vielen anderen Kirchen auch.
Daher war für uns wichtig, auf dem christlichen Fundament aufbauend (leider nicht mehr liturgische Gemeinschaft in der Kirche zu bilden) St. Raphael so umzugestalten, dass Gemeinschaft auf christlich-genossenschaftlichem Boden im Miteinander-Wohnen in Zukunft mög-lich ist.
Architekt Fischer, die Projektbegleiterin Fr. Hugger und uns ist ein Konzept gelungen, das nicht nur zwei Wohnungsgenossenschaften und das Bistum, sondern überwältigend viele Interessenten auf uns aufmerksam hat werden lassen. Nicht nur das. Die Damen und Herren, die Interesse zeigen, sind so was von agil, dass ich (nach Trauer und Ärger wegen der Kirchenschließung) nur überwältigt bin über die Beweglichkeit und

Freundlichkeit dieser Leute. Von daher sehe ich diesem Projekt mit posi-tiven Gefühlen entgegen und bin davon überzeugt, dass der Zuzug von engagierten Menschen nur ein großer Gewinn für unsere Gemeinde sein kann.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute und erholsame Urlaubszeit, die begleitet werden möge durch den Segen Gottes, damit wir uns alle gesund und froh wiedersehen.


Es grüßt Sie und Euch

Pfarrer R. Tolksdorf



Impressum
Herausgeber: Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde
St. Hubertus und Raphael
Altfrid Norpoth (Vorsitzender), Jutta Stoesser (Stv. Vorsitzende)

Bankverbindung:

Kto. 663 500 29 (Hubertus) / Kto. 664 800 30 (Raphael) bei der
Bank im Bistum Essen (BLZ 360 602 95)

Das Bild der hl. Anna Selbdritt in der St. Hubertus-Kirche

Die St. Hubertus-Kirche bewahrt eine historische Holzplastik, die wohl das älteste Zeugnis christlichen Glaubens und christlicher Kultur in un-serem Stadtteil ist. Die Mutter der Mutter Jesu, seine Großmutter also, ist uns nicht bekannt. Die christlichen Tradition aber verehrt sie unter dem Namen Anna, deren Mann wird Joachim genannt. Eine Darstellung dieser heiligen Anna finden wir in der St. Hubertus-Kirche. Sie steht in einem Heiligenhäuschen aus Bronze, das 1985 von Josef Wellinger ge-schaffen wurde.
Dieses „Heiligenbild“ hat eine bewegte Geschichte! Die Holzplastik wurde Anfang des 16. Jahrhunderts - also vor etwa 500 Jahren - anläßlich einer Pockenepedemie gestiftet. Es handelt sich um eine aus Eichenholz geschnitzte Darstellung, die den eigentümlichen Namen „Anna Selbdritt“ trägt. Dargestellt sind drei Generationen: Mutter Anna mit ihrer kleiner geschnitzten aber erwachsenen Tochter Maria und de-ren Sohn Jesus: Großmutter, Mutter und Kind also.
Maria trägt ein aufgeschlagenes Buch in der Hand, in dem fremdartige Schriftzeichen zu erkennen sind, die an die hebräische Schrift erinnern sollen und auf das Alte Testament hinweisen. Das Buch erinnert so daran, das die religiöse Unterweisung der Jungen (Maria) durch die Alten (Anna) zu erfolgen hat - und dass im Alten Bund die Ankunft des Erlösers (Jesus) vorausgesagt worden ist.
Der Jesusknabe ist eine spätere Ergänzung für die im Laufe der Jahrhunderte abhanden gekommenen Figur. Er hält eine Kugel in der Hand, wobei fraglich bleibt, ob damit die Erde gemeint ist, deren Kugelgestalt Ende des 15. Jahrhunderts entdeckte wurde. Vielleicht ist es ganz einfach nur ein Ball, der anzeigt, dass der göttliche Sohn Mariens wirklich ein Kind ist.
Eine verkleinerte und leider farblose Nachschnitzung der Anna Selbdritt haben wir mitgebracht. Sie steht vor uns. Für diese Holzplastik also wurde inmitten der Felder am Weg von Rellinghausen nach Essen ein Heiligenhäuschen errichtet. Es war wohl anfangs von Bäumen umstan-den. Diese Kapelle hatte eine Grundfläche von ca 11,5 qm. Bei Prozessionen diente diese Kapelle als Station zur Abhaltung einer Pre-digt und zur Erteilung des Segens.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Figur im Sinne klassizisti-scher Stilprinzipien weiß übermalt. 1865 übereignet der Besitzer diese Kapelle mit dem Heiligenbild der Kirchengemeinde Rellinghausen. Aber durch betrügerische Machenschaften seiner Erben geht die Kapelle

1870 in den Besitz der Gutehoffnungshütte Oberhausen über, die zu der Zeit die Zeche Ludwig betreibt. Das Heiligenhäuschen bleibt aber an seinem Platz am Rande des Zechengeländes in einer Mauernische an der Rellinghauserstraße gegenüber der Einmündung der Leinestra-ße.
Seit dem 23. Juni 1914 gehört dieses Gebiet zur neu gegründeten ka-tholischen Pfarrgemeinde St. Hubertus, Bergerhausen. Im Jahre 1926 fällt das Kapellchen dem Ausbau der Rellinghauserstraße zum Opfer. Als Ersatz errichtet die Stadt Essen im Jahre 1928 in ähnlicher Form eine neue Kapelle in der unteren Wiebeanlage. Aus Sicherheitsgründen aber fand die kostbare Figur in der Hubertus-Kirche einen Platz in der Nähe der Taufkapelle.
Nun war da diese leere Mauernische an der Zeche Ludwig, eine emoti-onale Lücke; jeder spürte: da fehlt was. Als wenige Jahre später die Nazis sich als neue Machthaber auszubreiten begannen, haben sie diese Lücke ausgenutzt, um dort eine Gedenktafel für die Gefallenen des Ruhraufstandes aus den Tagen nach dem 1. Weltkrieg anzubringen. Ihre Ortsgruppe brauchte einen Verehrungsort - quasi als Religionsersatz wurden hier Heldengedenkfeiern abgehalten.
Während des 2. Weltkrieges wurde die Statue im Pfarrhaus aufbewahrt. 1985 erhielt sie den jetzigen würdigen Platz vor dem vermauerten ehe-maligen Seiteneingang in dem neuen Schrein aus Bronze und Glas, den die Gemeinde Herrn Pfarrer Heinrich Wasser zum 70. Geburtstag geschenkt hat.
1990 war das Kapellchen in der Wiebeanlage von Mitgliedern eines Familienkreises renoviert worden und mit einer Abbildung der Statue ausgestattet. Bei Fronleichnamsprozessionen sollte sie als Segenssta-tion dienen. Die Prozessionen nehmen heute einen anderen Weg, das Kapellchen verkam langsam mehr und mehr.
Das soll sich nun wieder ändern. Am 1. Oktober wollen wir in einer klei-nen Prozession die hier stehende Nachschnitzung dieses kostbaren Bildes in das Kapellchen in der Wiebeanlage bringen.
Das Bild der Anna Selbdritt wurde gestiftet anläßlich einer Pockenepe-demie. In Zeiten ständig wiederkehrender verheerender Epidemien war das Nebeneinander dreier Generationen einer Familie keinesfalls selbstverständlich, so dass die Darstellung der Anna Selbdritt für die Menschen damals ganz gewiß ein Bild der Hoffnung gewesen ist.
Auch für uns kann dieses Bild wieder ein Bild der Hoffnung sein in einer Zeit, in der man den Wert des Zusammenlebens mehrerer Generatio-nen wieder entdeckt hat. „Mehrgenerationenhäuser“ werden von

Politikern gefördert, „Mehrgenerationen-Wohnen“ ist das Stichwort bei den Planungen zur Umwidmung der Raphaelskirche, die wir gut der Fürsprache der Mütter Anna und Maria bei ihrem Enkel und ihrem Sohn anempfehlen können!

(Pfarrer W. Wietkamp im Ökumenischen Gottesdienst anläßlich der Feier „50 Jahre Bürgerverein Bergerhausen 1956 e.V.“ in der evangelischen St. Johannes-Kirche)


WIR DANKEN UNSEREN INSERENTEN
UND BITTEN, DIESE ENTSPRECHEND
ZU BERÜCKSICHTIGEN

eine Aufstellung der Inserenten finden Sie am Ende des BlickKontaktes


„Gerade in unserer Zeit kann der Mut zum Kind Ausdruck
unseres Glaubens und Zeichen christlicher Hoffnung sein...
Ohne Kinder wäre die Welt hoffnungslos und wie arm sind
Gemeinden, wo Kinder zur Ausnahme geworden sind.“

(Bischof Dr. Franz Hengsbach)


Durch das Sakrament der Taufe wurden in unsere Gemeinde aufgenommen:

Heller Sarah Rellinghauser Str. 288
Steinkämper Maya Gathmannsweg 12
Bludau Lukas Felix Muldeweg 13
Wellmann Sophie Papenberghang 52
Wellmann Tristan Papenberghang 52
Kremer Lucie Elisa Schwanenbusch Str. 170
Sander Tobias Christian Töpferstr. 22
Loosmann Ole Bastian Am Frommen Joseph 1
Gosdzick Harena Maja Weserstr. 35
Zimmermann Paul Franziskus Saalestr. 1



„Wer den anderen liebt, lässt ihn gelten, so wie er ist,
wie er gewesen ist und wie er sein wird.“

(Michael Quoist)

Das Sakrament der Ehe spendeten sich:

Johannes Hoinka und Chantal Wolbring
Torsten Singler und Silvia Steinhoff

„Der hat immer etwas zu geben, dessen Herz voll ist von Liebe.“



Firmung 2007
Unser Bischof Dr. Felix Genn spendet am Samstag, 9.Juni, in der Vorabendmesse um 17:00 Uhr in St. Hubertus 22 Jugendlichen aus unserer Gemeinde das hl. Sakrament der Firmung.
Zur Mitfeier sind alle herzlich eingeladen.
Wir wollen unsere Jugendlichen mit unserem fürbittenden Gebet begleiten:

Daniela Burggraf, Niclas Engelen, Frederik Eschen,
Stella Genge, Sophia Heinemann, Julia Hellmann,
Nils Herzogenrath, Felix Irresberger, Marie-Christine Jangner,
Patrick Jerghoff, Denise Jordan, Laura Klügel,
Alian Lilic, Antonia Loske, Laura Alina Michaelis,
Pascal Munsch, Nina Trauten Belith Isabelle Platero,
Marco Schmidt, Bastian Stoesser, Hannah Thomas,
Catharina Wehrmann.



„Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn, und
dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen.“

(Augustinus)

Durch den Tod wurden abberufen:

Paula Nekes 82 Jahre
Neil Thompson 59 Jahre
Marianne Ganter-Leers 76 Jahre
Elisabeth Schreiner 81 Jahre
Jutta Middendorf 81 Jahre
Maria Weiß 93 Jahre
Roswitha Erlenbruch 54 Jahre
Anna Hecker 92 Jahre
Anna Klesing 93 Jahre
Elisabeth Brodesser 74 Jahre
Günter Schütz 81 Jahre
Frieda Wesner 85 Jahre
Werner Alfred Fattmann 68 Jahre
Christina Bruns 93 Jahre
Maria Hannelore Hornung 81 Jahre
Melanie Erika Sculte 83 Jahre
Josef Marcinkowski 85 Jahre
Gertrud Morgenstern 87 Jahre
Norbert Eikelmann 72 Jahre
Michael Külpmann 40 Jahre
Helga Spinn 75 Jahre
Maria Krag 85 Jahre
Elfriede Kampert 84 Jahre
Johann Heinrich Schoen 77 Jahre
Agnes Curdt 55 Jahre
Anna Maria Pietsch 62 Jahre
Anna Selbach 98 Jahre
Hella Imbusch 82 Jahre
Heinz Haps 86 Jahre
Anna Marie Vogel 91 Jahre
Günter Faßbender 73 Jahre
Helmut Felix Barnick 72 Jahre
Alfons Vogel 92 Jahre
Kurt Schlegel 81 Jahre

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe



köb III
Katholische öffentliche Bücherei

„Spannende Nacht 2007“ 22. – 23. Juni

Hallo Kinder! Ja, auch in diesem Jahr findet für Euch
die "Spannende Nacht" statt — vom Abend des 22. Juni
bis zum Morgen des 23. Juni, also gleich zum Ferienbeginn.

Ihr - also Kinder von etwa 8 -10 Jahren - könnt Euch
zu Einzelheiten über die Pfarrmitteilung oder direkt
bei uns in der Bücherei, Ederstr. 19, informieren und
anmelden ab sofort während der Öffnungszeiten.
Wir freuen uns auf viel Spaß gemeinsam mit Euch!

KÖB St Hubertus


Katholische öffentliche Bücherei St. Raphael

Um Platz zu schaffen für Neues mussten wir unseren Bestand sichten und viele Bücher aussortieren.

Viel interessanter Lesestoff findet sich seitdem in unserem ständigen Bücher-Flohmarkt im jeweiligen Vorraum der Kirche und der Bücherei!

Es lohnt sich - neben Ausleihmöglichkeiten in der Bücherei - hier einmal vorbeizuschauen und - denken Sie an die kommende U-raubszeit - so manches Schnäppchen mitzunehmen.

i.A des Büchereiteams
G. Ernst


Neues aus unseren Kindergärten

an St. Hubertus

Mit Beginn des Kindergartenjahres 2006/2007 hat sich in unserer Ta-geseinrichtung einiges verändert.

Wir betreuen jetzt 49 Kinder in zwei Gruppen. Alle genießen den neuen Platz im Haus.

Der freie Gruppenraum wurde von uns sofort umgeräumt, so dass er als Mehrzweckraum vielseitig nutzbar ist. Er ist Bewegungsraum für freies und angeleitetes Spiel.
Auch gemeinsame Treffen von beiden Gruppen oder Eltern - Kind Nachmittage fanden schon im Mehrzweckraum statt.

Im November wurde nun aus dem Kindergarten eine Kita (Kinder-tagestätte).
20 Kindern bieten wir nun eine Ganztagsbetreuung von 7.30 – 16.00 Uhr an.
Ein Catering Service sorgt für die tägliche warme Mahlzeit. Eine Zwi-schenmahlzeit unterbricht noch einmal den Nachmittag.

Seit März gehören wir dem Kita - Zweckverband im Bistum Essen an. Im Rahmen der Umstruktuierung im Bistum Essen werden nach und nach alle Tageseinrichtungen vom Zweckverband betreut und verwaltet. Er ist nun Träger und Dienstgeber.

Erste Ansprechperson in der Gemeinde ist weiterhin Pastor Tolksdorf.
Auch sehen wir uns weiterhin als Gruppe der Pfarrgemeinde und hoffen, auch weiterhin dazu zu gehören.

Barbara Gaschick, Kindergartenleiterin

an St. Raphael

Leben lernen
Von der Sonne lernen zu wärmen,
von den Wolken lernen, leicht zu schweben
von dem Wind lernen, Anstöße zu geben,
von den Vögeln lernen, Höhe zu gewinnen,
von den Bäumen lernen, standhaft zu sein.
..diese Zeilen des „Leben lernen“ sind für alle großen und kleinen Leute der neue Wegbegleiter.
Nun ist es offiziell: Ab 1. März 2007 gehören alle Mitarbeiter des Kin-dergartens zum Kita-Zweckverband für das Bistum Essen.
Die letzten Wochen und Monate waren mit Arbeit ausgefüllt. Im Februar feierten wir mit Eltern und Kindern das Dschungelfest, was in diesem Jahr unser Motto zu Karneval war.
Weiter ging es am 3. März mit dem Tag der offenen Tür für unsere Einrichtung. Auch wenn das Wetter nicht mitspielte, so war dieser Tag durch die Mithilfe des Elternrates, der Elterninitiative und aller Eltern ein großer Erfolg. Viele Gäste aus der Politik, vom Jugendamt und dem Zweckverband waren unsere Gäste.
Auch unser neuestes Projekt „Fantasie- und Klangreisen", Spiel und Entspannung mit Klangschalen konnten wir an diesem Tag vorstellen. Durch eine großzügige Spende von Herrn Kaninski konnten wir uns einen Grundstock von vier Klangschalen und einem Feng-Gong zulegen.
Diese finden nun ihren Einsatz in der wöchentlichen Bewegungstunde.
Wir bedauern die zukünftige Entwicklung unserer Einrichtung.
Wir hoffen alle sehr, dass die Veränderungen und der Neubeginn für alle Kinder, Eltern und Mitarbeiter sich für die Zukunft positiv entwickelt.
Es grüßen Sie alle kleinen und großen Leute aus dem Kindergarten St. Raphael. B. Gödeke


Am 8. September findet wieder ein Kinderbibeltag
in und an der Hubertus-Kirche statt.

Eingeladen sind wie immer alle Kinder zwischen 7 und 12 Jahren.

Dieses Mal geht`s um "Moses und die zehn Gebote".

Die Einladungen werden nach den Sommerferien verteilt.


Wir freuen uns schon auf Euch.



. . .Eltern und Kind- Spielgruppe

… für Mütter/Väter mit Kindern
ab ca. 18 Monate

Wir treffen uns immer dienstags
von 9.30 h bis 11.45 h
im Pfarrheim von St. Raphael

Krabbelgruppe für die Kleinsten

… für Mütter/Väter mit Kindern
ab 8 Monate

Wir treffen uns immer mittwochs
von 10.45 h bis 12.15 h
im Pfarrheim von St. Raphael
Die Kinder :
- bekommen altersangemessene Spiel- und
Bewegungsanregungen geboten
- finden neue Spielgefährten
- machen erste Gruppenerfahrungen
- knüpfen erste soziale Kontakte
- werden selbständiger und unabhängiger
- bekommen Anregungen für die Weiterentwicklung
der Persönlichkeit

Die Eltern:
- können Erfahrungen austauschen
- knüpfen Kontakte
- bekommen praktische Spiel- und Beschäftigungsanregungen
- erleben Freude mit anderen Eltern und Kindern
- stärken Ihre Kompetenzen

Anmeldungen und nähere Informationen bei: Marita Brandenbusch


Kirchfest an St. Raphael 2007

Bekanntlich feierten wir in all den vergangenen Jahren unser Kirch-fest immer am letzten Wochenende im September.

Da in diesem Jahr die Herbstferien bereits am 24. September beginnen, und wir auf die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen angewiesen sind, müssen wir dieses Fest vorverlegen,

und zwar auf den 15. + 16. September 2007

Wie immer an dieser Stelle bitten wir schon jetzt um Ihre Mithilfe beim Aufbau, beginnend am Dienstag den 11.09.07 ab 17.00 Uhr.

Wir hoffen, dass Sie wieder alle mit vollem Engagement dabei sein wer-den.

Wir freuen uns auf Sie....

Für den Festausschuss

Dieter Kretschmann


Katholische Frauengemeinschaft St. Hubertus

Veranstaltungen der Monate Juni bis Dezember 2007
Jeden Dienstag feiern wir um 8.30 Uhr die hl. Messe besonders für Frauen.

Sa 16. Juni. +
So 17. Juni K I R C H F E S T an St. Hubertus
Juli Halbtagsausflug der kfd
Einzelheiten werden noch bekanntgegeben!
Di 21. Aug. Mit einem gemütlichen Grillabend ab
19 Uhr auf der Wiese / im Pfarrsaal wollen wir unsere Arbeit im 2. Halbjahr 2007 beginnen.
Mo 10. Sept. 14.00 – 20.00 Uhr Diözesan-Wallfahrt nach Neviges.
Einzelheiten werden noch bekanntgegeben.
Di 18. Sept. 15.30 Uhr „Literatur-Nachmittag“ mit Frau Hermey bei Kaffee und Kuchen
jeden Montag 17.00 Uhr Rosenkranzandacht im Oktober - gestaltet von der kfd -
Do 18. Okt. 19.30 Uhr Erntedank-Meditation im Pfarrsaal, anschließend „Herbstfest“
Di 20. Nov. Besinnungstag für alle Frauen aus St. Hubertus und St. Raphael
im Kardinal-Hengsbach-Haus, Essen-Werden
Thema: „Fremdes achten – Frieden suchen
- Wer aufbricht, kann hoffen!“
Referentin: Frau Thesi Wocken
Beginn: 9.30 Uhr; Ende: gegen 15.15 Uhr
Kostenbeitrag: Euro 11,50
Di 04. Dez. 15.00 Uhr – Adventfeier
Do 13. Dez. 20.00 Uhr Gemütlicher Abend im Advent mit Meditation, Gebäck und Glühwein


Katholische Arbeitnehmerbewegung St. Hubertus und Raphael

Nach dem turbulenten Jubiläumsjahr ging es jetzt mit großem Eifer an neue Themen und Aufgaben. Mit einem Glaubensgespräch mit Pastor Wietkamp und der Hl. Messe zum Gedenktag von Nikolaus Groß haben wir das neue Jahr begonnen. Prälat Dr. Martin Patzek, der uns im März einige Gedanken zur päpstlichen Enzyklika vermittelte, fand viel Interesse. Als „Neue“ spürte ich den Elan und die Begeisterung aus früheren Zeiten. Unser Trödelmarkt war ein überraschend guter Erfolg. Auch der Vortrag zur Besteuerung der Renten fand viel Beachtung und gute Resonanz. Doris Wojak

Hier das weitere Programm für 2007:

DI 12. Juni Gang durch das historische Rellinghausen
Führer: Herr Hermann-Josef Lenze
17:00 Uhr ab St. Hubertus-Kirche
DI 10. Juli Gemütliches Beisammensein
(Sommerferien)
19:30 Uhr Pfarrsaal / Wiese an St. Hubertus
SO 05. Aug. Fahrradtour mit der Pfarrgemeinde
DI 14. Aug. „Das Milieu in Deutschland im Jahre 2007“
Referentin: Frau Barbara Reene-Spillmann
19:30 Uhr Pfarrsaal an St. Hubertus
DI 11. Sept. Besuch der Essener neuen Synagoge
der Besuch steht im Zusammenhang mit dem
Vortrag im Oktober!
DI 09. Okt. „Christentum – Judentum“
Referent: Herr Pfr. Bernhard Lücking
19:30 Uhr Pfarrsaal an St. Hubertus
DI 23. Okt. Nachtwächterwanderung durch Hattingen
DI 13. Nov. „Zukunft gestalten mit Senioren“
Referent: Herr Peter Neysters
19:30 Uhr Pfarrsaal an St. Hubertus
SO 09. Dez. Adventsfeier
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Monatsbriefen oder den Pfarrmitteilungen. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.


Adventsbasar 2006 Rückblick

Am letzten Novemberwochenende 2006 fand der traditionelle Advents-basar an St. Raphael statt. Unter der erfahrenen Leitung von Frau Ursu-la Scherbaum wurden Handarbeiten erstellt und gebastelt. Diese Gegenstände sowie Schmuck, Gebäck, Stollen, Konfitüren, weihnacht-liche Gestecke und Adventskränze wurden im Pfarrsaal verkauft.
Bei Kaffe und Kuchen genossen die Besucher im schön geschmückten Raum die vorweihnachtliche Atmosphäre.

Der Erlös des Basars konnte sich sehen lassen und sorgte bei den Schwestern der Mutter Theresa für übergroße Freude: 1.600 EURO, ei-ne schöne "Bescherung" für die Obdachlosenhilfe der Schwestern in Essen. Mit den Spendengeldern unterstützen die Schwestern auch ihre Stationen auf den Phillipinen und in Südafrika mit Medikamenten, die über den christlichen Arzneimittelversand MEDIOR dorthin geleitet werden.
Die Schwestern hoffen, dass wir sie auch in Zukunft nicht vergessen werden. So planen wir auch für dieses Jahr einen Adventskaffee mit kleinen Geschenkangeboten.

Brigitte Kayser


Das Gemeindegesundheitsprojekt unserer Kirche St. Hubertus in Korogocho

Seit 1998 begleitet St. Hubertus das Gesundheitsprojekt in Korogocho, einem Slum-Stadtteil von Nairobi in Kenia (Ostafrika), das von der mis-sionsärztlichen Schwester Gill Horsfield geleitet wurde. Im Mai 2006 hat sie uns darüber informiert, dass sie aus Altersgründen die Leitung in andere Hände übergibt. Zu unserem Bedauern erfuhren wir dabei auch, dass mit diesem Wechsel auch ein anderer Orden die Arbeit übernimmt, die Comboni-Schwestern. Unsere Kontakte waren bisher, was die In-formationen betraf, direkt mit Schwester Gill, und wenn es um die Geld-Überweisungen ging, über die Zentrale der Missionsärztlichen Schwes-tern in Deutschland in Frankfurt gelaufen. Inzwischen haben wir die deutsche Zentrale der Comboni Mission ausfindig gemacht und von dort die Auskunft erhalten, dass sie auf die gleiche Weise wie bisher die Missionsärztlichen Schwestern den Geld-Transfer zu übernehmen bereit sind. Und nach unseren ersten Kontakten haben wir den Eindruck, dass unser Projekt weiterhin in guten Händen ist. So hat Schwester Encarna (Encarnacion Perez) uns einen ersten Bericht aus Nairobi zugeschickt, den wir, ins Deutsche übersetzt, gerne unserer Gemeinde vorstellen möchten:

KOROGOCHO HIV/AIDS & Heimgestütztes Gesundheits-Programm 2006

Hintergrund
Seit 1989 haben die Missionsärztlichen Schwestern ein Gemeinde-Gesundheitsdienst- (Community Based Health Care, CBHC)-Programm in Korogocho betrieben, einem Slumviertel im Kasarani-Bezirk von Nai-robi. Hier werden Menschen betreut, die mit HIV/AIDS leben, und Haushalte, die von HIV/AIDS betroffen sind. Seit dem 1. Mai 2006 wird das Programm von den Comboni-Missions-Schwestern (CMS) unter der organisatorischen Leitung von Sr. Encarnacion Perez geleitet.

Das Ziel des Programms bleibt dasselbe
Patienten mit HIV/AIDS zu sorgen, ihnen Freundschaft, Beratung, Seelsorge, Nahrung, Medizin und jetzt auch antiretrovirale (ARV) Medikamente (gegen AIDS) und Naturheilverfahren anzubieten.

Entwicklungen im Programm
Die AIDS-Epidemie ist immer noch eine ungeheure Katastrophe. .Mit sinkenden Fallzahlen neuer Infektionen und mit dem Aufkommen ver-schiedener Therapien, kann den Patienten geholfen werden, länger zu leben und neue Hoffnung gebracht werden. Da das Programm jetzt sein eigenes Tuberkulose-(TB)-Registrierungszentrum hat, sind nun Diagno-se und Behandlungsstart viel schneller, und dies rettet viele Leben.

Beratung und Untersuchung
Ein grosser Erfolg war im laufenden Jahr (2006) unsere Beratungs- und Untersuchungseinheit. Mit der Möglichkeit, ARV-Medikamente und Naturheilverfahren verschrieben zu bekommen, sind Patienten weit mehr bereit, zu den Untersuchungen zu kommen. Bis Juni 2006 sind 214 Patienten getestet worden. Und da ihr Status als „Gelernte“ bezeichnet wird, kommen Menschen offener in die Beratungsräume, relativ offen zur ARV- und Naturheilmittel-Klinik. Das Stigma, HIV-positiv zu sein, verliert an Bedeutung. Zur Zeit haben wir 72 Patienten in unserer Natur-heilklinik und allen geht es gut.

Nahrungsmittelprogramm
Das Nahrungsmittelprogramm hilft weiterhin ca. 140 bis 150 Familien täglich mit gekochtem Essen oder mit Trockennahrung, die zu Hause zubereitet wird. Nahrungsmittelkosten sind weiter gestiegen und führen zu mehr Mangelernährung bei Kindern und krankheitsanfälligen Men-schen, da sie Schwierigkeiten haben, genügend Nahrung für sich selbst zu beschaffen oder Hilfe in ihren Familien oder bei nahen Bekannten zu finden. So ist das Nahrungsmittelprogramm die entscheidende Antwort auf ihre Nöte, und Patienten mit TB- und ARV-Medikamenten müssen eine angemessene Diät erhalten.


Betreuungszentrum (Hospiz)
Hier wird weiterhin Hospiz-Betreuung geleistet für diejenigen, für die zu Hause nicht gesorgt werden kann. Einige brauchten mehr Hilfe nach dem Start der ARV-Medikamente und benötigten intensivere Betreuung während der ersten Phase der Medikamenten-Einnahme. Andere waren sterbenskrank und konnten zu Hause nicht versorgt werden. In diesem Jahr sind 56 Patienten gepflegt worden.

Seelsorge-Programm
Das Seelsorge-Team hat mehr Training erfahren und bleibt tätig in der Begleitung der Schwerkranken und Sterbenden. Jeden Tag besuchen sie alle die Patienten des Betreuungszentrums und tragen sehr zur friedvol-len Atmosphäre bei, die die Patienten dort erfahren.

Kinder-Programm
Das Programm hilft weiterhin den Kindern bei ihrer schwierigen Aufga-be und bildet sie aus als Gemeinde-Gesundheits-Arbeiter, indem ihnen die Fähigkeiten vermittelt werden, die sie für die Betreuung ihrer kranken Eltern und ihrer jungen Geschwister brauchen.
Die anderen Aktivitäten laufen weiter: Fussball, Mädchen-Führerinnen, junge Pfadfinderinnen („Brownies“), Pfadfinder-Jungs. Dazu kommt Gartenarbeit, Gemüsezucht in Säcken mit Erde und Saatgutbeuteln. Da-für verwenden sie die Säcke, in denen die Nahrungsmittel für die Patienten zu uns gekommen sind.

Das Krisenzentrum ist immer bis an die Grenzen gefüllt, hauptsächlich mit Kindern mit TB und Kleinkindern, die mit ARV-Medikamenten an-fangen müssen. Einige der Kinder, die zum Krisenzentrum kommen, sind Waisen und andere haben Eltern, die zu krank sind, als dass sie für sie sorgen können.

Kinder mit Behinderungen
Das Programm für Kinder mit Behinderungen stellt weiterhin eine Reihe von Rehabilitations-Diensten für Kinder mit verschiedenen Behinderungen zur Verfügung. Im Laufe des Jahres 2006 wurde für 354 Kinder mit verschiedenen Behinderungen gesorgt.

Die Hauptaktivitäten im Programm waren Physiotherapie, die vorrangig ist für Kinder mit körperlichen Behinderungen. Unsere Betreuer leisten physiotherapeutische Dienste, und die körperbehinderten Kinder werden mit Geh- und Sitzhilfen ausgestattet, während Blinden und Gehörlosen Gebühren bezahlt und die erforderliche persönliche Ausstattung für den Zugang zu entsprechenden Sonderschulen verschafft wird.

Die Anzahl der Kinder, die mit Rachitis in unsere Klinik geschickt wer-den, ist sehr hoch. Diese Kinder zeigen verzögerte Entwicklung mit spezifischen Schwächen in den unteren Extremitäten. Dies hat zu Mehr-bedarf an Geldausgaben geführt, da ein medizinischer Test erforderlich ist, auf den die Rachitis-Behandlung folgt. Es ist sehr wichtig, diese Behandlung mitzumachen, denn dieses Krankheitsbild kann eine Behinderung verursachen.

Oktober 2006
Schwester Encarnacion Perez

für den 3.Welt-Kreis: gez. Albert Leo Norpoth



Aufstellung der Inserenten, denen wir hiermit ganz herzlich für ihre Unterstützung danken:

Sparkasse Essen www.sparkasse-essen.de    
Häppchen Essen www.haeppchen-essen.de Obere Fuhr 2a
45136 Essen
0201 3615994
Katholische Pflegehilfe Essen   Holbecks Hof 7
45276 Essen
0201 852040
W. Gerlich
Orthopädie- Schuhtechnik
  Rellinghauser Str. 182
45136 Essen-Süd
 
Geigenbau Bartsch   Zweigertstr. 8 0201 772597
Optik Karl Walden GmbH
KJlaus Schräder
www.optik-walden.de
info@optik-walden.de
Witteringstr. 88
45130 Essen
0201 780053
Beerdigung Humanitas
Guido Niewerth
  Herwarthstr. 103
45136 Essen
0201 283555
0201 286666
Neumann's Bäckerei Café   Rellinghauser Str. 267
45136 Essen
0201 9990033
Elektoanlagen W.Vogt
Udo Bonnemann
  Gutenbergstr. 51
45128 Essen
0201 224002

PRO VITA

www.provita-essen.de

Huttropstr. 55
45138 Essen
0201 286060
mobile Fußpflege
Doris Kremer
  Termine nach Vereinbarung 0201 5849776
Bäckerei Welp


  Rellinghauser Str. 286
Rellinghauser Str. 86
Moltkestr. 10-12

0201 250438
0201 234416
0201 2439089

John Elektronik GmbH

www.elektronik-john.de

Steeler Str. 467
45267 Essen
0201 514028
Arenhövel
Orthopädie - Schuhtechnik
  Klarastr. 9 und 14
45130 Essen
0201 774896
Bestattungshaus
Kertsin Hellmann
  Frintrop - Dellwig -
Bergerhausen
0201 603766
Joliesse
Kosmetik - Atelier
  Weserstr. 81
45136 Essen
0201 256161
Juwelen Gold Silber
Atelier - Mössner
  Ahrfeldstr. 61
45136 Essen
0201 251552
Meister Horst / Radio Fernsehen Video Antennen   Weserstr. 25
45136 Essen
0201 260234
Optik Höwing
Martin Schräder
www.optik-hoewing.de
info@optik-hoewing.de
Steeler Str. 196
45138 Essen
0201 284970
Markus Felderhoff
Fliesenlegermeister
  Netheweg 32
45136 Essen
0201 262958
0172 2515659
A - Z Schreibbüro
S. Kuhn
info@schreibbuero-essen.de

Rellinghauser Str. 267
45136 Essen
0201 6326813
pediPetra
Medizinische Fußpflege
www.pedipetra.de

Obere Fuhr 3
45136 Essen
0201 269346
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